Meilenstein in Herne: Betonage der Bodenplatte für Ambulantes Behandlungszentrum des Marien Hospitals

Auf dem Gelände des Marien Hospitals Herne entsteht derzeit ein neues Ambulantes Behandlungszentrum. Der dreigeschossige Neubau bündelt künftig zentrale medizinische Funktionen unter einem Dach: Im Erdgeschoss wird die Strahlentherapie untergebracht, im 1. Obergeschoss die Nuklearmedizin und im 2. Obergeschoss ein interdisziplinäres, ambulantes OP-Zentrum.

Mit der Betonage der Bodenplatte wurde nun ein wesentlicher Meilenstein im Bauablauf erreicht. Die Herstellung der Bodenplatte stellte hohe Anforderungen an Koordination und Ausführung. „Insgesamt drei Betonwerke lieferten den benötigten Beton an“, berichtet Michel Neumann, planender Architekt von Krampe Schmidt Architekten. „Rund 150 Betonmischer waren dafür im Einsatz, um die kontinuierliche Versorgung der Baustelle sicherzustellen. Die Betonage begann bereits in den frühen Morgenstunden um 5.30 Uhr und endete um 18.30 Uhr am Abend.“

In der Konstruktion sind acht Lagen Bewehrungseisen integriert. Die Bodenplatte selbst weist eine Stärke von einem Meter auf – ein bewusst gewähltes Maß, das nicht nur den aktuellen Anforderungen des neuen Gesundheitsbaus gerecht wird, sondern auch zukünftige Entwicklungen mitdenkt.

„Die Gründung des Gebäudes ist so ausgelegt“, erklärt Michel Neumann, „dass perspektivische Erweiterungen bis zu drei aufgestockten Geschossen statisch berücksichtigt sind.“ Damit wird bereits heute die Grundlage für langfristige Flexibilität geschaffen – ein zentraler Aspekt in der Krankenhausplanung.