BDA Auszeichnung guter Bauten 2017 für St. Elisabeth Hospiz in Witten Anerkennung geht an Krampe Schmidt Architekten

Mit Spannung hatten Architekten und ihre Bauherren die Preisverleihung „Auszeichnung guter Bauten 2017“ für die Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten des Bund Deutscher Architekten (BDA) erwartet. Am 9. November 2017 war es soweit. Der BDA hatte ins Bochumer Kunstmuseum geladen, um die besten lokalen Bauwerke der vergangenen drei Jahre zu prämieren. Architekten aus ganz Deutschland hatten sich beteiligt und Projekte eingereicht. Darunter unterschiedlichste Bauaufgaben wie etwa das St. Elisabeth Hospiz in Witten aus der Feder des Bochumer Büros Krampe Schmidt Architekten BDA. Mit einer Anerkennung würdigte der Bund Deutscher Architekten diesen Neubau des innerstädtisch gelegenen, 1200 Quadratmeter großen Hospizes. Das erste seiner Art im Ennepe-Ruhr-Kreis. Im März 2017 hatte der Bauherr, die Katholische Hospiz GmbH Rhein-Ruhr mit Sitz in Herne, das Gebäude eingeweiht.

 

„Mit unserer Planung haben wir größten Wert auf eine hohe Aufenthaltsqualität für die Gäste und Mitarbeiter des Hospizes gelegt“, betont Ulrich Krampe, Geschäftsführer des Büros Krampe Schmidt Architekten BDA. „Zugleich war uns die gestalterische Qualität sehr wichtig. Die Jury hat unser architektonisches Engagement und unsere Liebe zum Detail nun gewürdigt.“ Ein altes Pfarrhaus und ein angeschlossenes Gemeindezentrum mussten zunächst weichen, um dem Neubau Platz zu bieten. Vorteil für alle Gäste: Das Hospiz ist zentral in der Wittener Innenstadt gelegen, verkehrstechnisch gut angebunden und zugleich vom Geräuschpegel der Hauptstraße durch eine gestaltete Mauer abgeschirmt.

 

Auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück hat das Bochumer Architektenteam das neue Gebäudeensemble als „Dorf in der Stadt“ konzipiert. „Vier klar definierte, eingeschossige und teilunterkellerte Baukörper mit geneigten Dächern gruppieren sich um einen sorgfältig gestalteten und ruhigen Innenhof“, erläutert Projektarchitektin Antje Muntoni die Planung. „Dieser Innenhof definiert das Zentrum des Gebäudes, in das wir einen Würfel, den Raum der Stille, als besonderen Baukörper integriert haben.“ Innen von der Thüringer Künstlerin Evelyn Körber gestaltet, ist der Raum ein Ort der Ruhe nicht nur für Gäste, sondern auch für ihre Angehörigen.

 

Insgesamt zehn Gästen bieten die nach Süden und Westen ausgerichteten Zimmern Platz. Mit einer maximalen Raumhöhe von fast fünf Metern sind sie jeweils mit barrierefreien Bädern, kleinen Schlafräumen für Angehörige sowie Balkonen oder Terrassen ausgestattet. Ein heller und freundlicher Aufenthaltsraum mit Kaminofen und offenem sowie geschlossenem Kochbereich ergänzen den großzügigen Haupteingang auf der Ostseite. Ein in Grüntönen gehaltenes Farb- und Bildkonzept und speziell angefertigte Möbel runden den Gesamteindruck ab. Entspannung bietet ein sorgfältig gestaltetes Wannenbad. Büros, Lagerräume und einen Aufzug hat das Planungsteam auf der Nordseite des Hospizes integriert. Die Nachfrage nach Hospizplätzen in Witten war und ist nach wie vor groß. „Daher freuen wir uns, dass wir das Gebäude nach einem Jahr Bauzeit termingerecht fertigstellen und an den Bauherrn übergeben konnten“, sagt Birgit Dengs-Engelhardt, Architektin von Krampe Schmidt Architekten BDA.

 

Link für weitere Informationen: http://www.krampe-schmidt.de/projekt/neubau-hospiz-in-witten/

 

Krampe Schmidt Architekten BDA

Am zukunftsorientierten und kreativen Standort in Bochum plant und realisiert das inhabergeführte Büro Krampe Schmidt Architekten BDA seit 1980 Architektur für öffentliche und private Auftraggeber. Als eines der führenden Büros für Krankenhaus- und Gesundheitsbau im Ruhrgebiet stehen die Bauspezialisten für anspruchsvolle Architektur, Wirtschaftlichkeit und nachhaltiges Bauen. Die Geschäftsführer Ulrich Krampe, Jürgen Schmidt und Florian Krampe und ihre 52 Mitarbeiter sind Experten für Neubauten ebenso wie für Optimierungen im Bestand. In Bochum und in den Niederlassungen in Nürnberg und Halle an der Saale konnten die Architekten bereits weit über 300 Projekte realisieren. Mit besonderem Fokus auf Digitalisierung und BIM arbeitet das Büro souverän und zuverlässig: im Entwurf und in der Ausführung.